In vielen Einrichtungen erfolgen Fallbesprechungen noch über getrennte Systeme oder ohne einheitliche Struktur. Befunde, Bilddaten und Einschätzungen müssen manuell zusammengeführt werden, wodurch wichtige Details fehlen oder nicht rechtzeitig berücksichtigt werden können. Zusätzlich sind Experten oft nicht verfügbar oder werden zu spät eingebunden.
Inhalte liegen verteilt vor und müssen erst zusammengetragen werden, bevor eine gemeinsame Bewertung möglich ist, was den gesamten Ablauf verzögert. In der Praxis bedeutet das: Rückfragen entstehen, Informationen werden doppelt aufbereitet und Entscheidungen ziehen sich unnötig in die Länge. Gleichzeitig fehlt eine durchgängige Dokumentation, wodurch Ergebnisse nicht eindeutig nachvollzogen werden können und Abstimmungen erneut erfolgen müssen.